Komplexe Redo-TEVAR bei 7 cm thorakalem Aortenaneurysma

Minimalinvasive Aortenchirurgie zehn Jahre nach Erstbehandlung

Ein Patient wurde 2014 mit einer thorakalen endovaskulären Aortenreparatur (TEVAR) behandelt. Zehn Jahre später zeigte die CT-Kontrolle eine neue, relevante Erweiterung der thorakalen Aorta: ein 7 cm großes Aneurysma distal des bestehenden Stentgrafts.

Solche Befunde entstehen nicht plötzlich, sondern sind Ausdruck einer fortschreitenden Aortenerkrankung. Deshalb ist die regelmäßige Nachsorge nach TEVAR entscheidend — auch viele Jahre nach dem ersten Eingriff.

Nach präziser CT-Analyse erfolgte eine vollständige endovaskuläre Reintervention. Das bestehende Stentgraft wurde mit zwei weiteren thorakalen Stentgrafts sicher verlängert. Dadurch konnte das Aneurysma vollständig vom Blutstrom ausgeschlossen werden.

Die postoperative CT-Kontrolle zeigte ein sehr gutes Ergebnis: kein Endoleak, stabile Stentgraft-Lage und vollständige Ausschaltung des Aneurysmas.

Für mich zeigt dieser Fall eindrücklich, warum Patienten nach einer TEVAR lebenslang nachkontrolliert werden sollten. Gleichzeitig demonstriert er, welche Möglichkeiten die moderne endovaskuläre Aortenchirurgie heute auch bei komplexen Reinterventionen bietet.

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